• Bernhard Hurm und Wolfram Karrer
Eine musikalisch-literarische Landesshow

Seit 40.000 Jahren ist unser Land eine Kulturlandschaft. Der Hegel, der Schiller und der Hauff, die fallet bei uns gar nicht auf. Dichter, Denker, Tüftler und Staatenlenker, Fußballtrainer, Weltmarktführer, KI-Spezialisten und UNESCO-Weltkulturerbe: Was hat es damit auf sich? Was ist an unserm Land so besonders und warum werden wir gleichzeitig belächelt und verspottet? Die Landschaft, schön und hochgebaut, neben Industriegürteln – ein Paradies, besonders auch für Autos. Der Menschenschlag, räs und eigenbrötlerisch und doch knitz und fleißig, erfinderisch und weltmarktorientiert. Es blüht nicht nur die Landschaft, sondern auch das Geschäft. Eine Gegend reich an Kultur, reich an Wissen, an Schriftsteller*innen und Denker*innen, reich an gewieften Firmenleiter*innen, potentem Mittelstand und Weltmarktführer. Aber es ist auch die Heimat konservativer Katholiken und fundamentaler Protestanten, von Geklüngel und QuerdenkerInnen. Eine Gegend, einfach reich an allem…

Grund genug für eine musikalisch-literarische Show, eine Boosterstunde in Heimatkunde! Mit Humor und Spiellust durch den Abend führt Bernhard Hurm. Mit seinen vierzig Jahren Bühnen- und mehr als sechzig Jahren Lebenserfahrung im Ländle ist die Landesshow für ihn eine Herzensangelegenheit. Kritisch und musikalisch begleitet wird dieser aufschlussreiche Heimatabend von Wolfram Karrer.

Infos


Es spielen: Es spielen: Wolfram Karrer, Bernhard Hurm
Regie: Carola Schwelien
Bühne & Kostüm: Ilona Lenk
Musik: Wolfram Karrer
Dramaturgie: Georg Kistner
Regieassistenz: Csenge Toth
Szenenfotos: Richard Becker
Spieldauer ca. 90 Minuten
Premiere: 30 Dez. 2021
Programmheft Übers Land (PDF)

Pressestimmen

  • Zwei Mann auf der Bühne, ein Diaprojektor samt Leinwand, ein paar Instrumente – viel mehr brauchen die beiden von Carola Schwelien inszenierten Protagonisten nicht: Quizmaster Bernhard Hurm und Musiker Wolfgang Karrer, der sich im Verlauf von »Übers Land« vom musikalischen Sidekick zum gleichberechtigten zweiten Frontman entwickelt, bieten eine fröhliche, chaotisch-rasante Mischung aus Quiz, Show und Konzert – vereint mit dem etwas altbackenen und spätestens seit Mitte der 1980er-Jahre verpönten Konzept des Dia-Abends. (Michael Sturm)
    Reutlinger Generalanzeiger, 03.01.2022