Ein Blick über den Gartenzaun mit viel Musik

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben / Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ sprach schon Wilhelm Tell in Schillers Drama. Nachbarstreitigkeiten bilden den Boden für bodenlose Dramen. Und so springt unser Schauspieler-Quartett auf diese wundervolle Spielwiese und öffnet die Bühne für die Krittler, Streithansel und Gartenzwerge. Wir wagen uns mittenhinein in die Welt der Heckenscheren und hitzigen Zaungespräche, der Sonnenanbeter und Sichtbarrieren, der Feierabendbiere und Hasstiraden. Wir lassen aber auch Herzen über Zäune fliegen, zu jeder Tag- und Nachtzeit. Nein, wir halten keine Ruhezeiten ein, sondern musizieren und singen auf „Nachbar komm raus!“ Und wenn der Chor ins Froschkonzert von Nebenan mit einstimmt, wohnt plötzlich das ganze Publikum „Tür an Tür mit Alice“! Einträchtig schmettern wir das Lied von der Niedertracht, reißen uns los von der Lindenstraße um die Nachbargalaxien unserer kleinen Milchstraße zu besuchen, bis endlich alle wieder in unserem wunderbaren Paradies auf Erden landen: Wer wird denn gleich in die Luft gehen?! Das Leben schreibt die besten Geschichten und
das Glück liegt vielleicht immer schon in der „kleinen Kneipe in unserer Straße“. Na denn Prost! Und: „Auf eine gute Nachbarschaft!“

Infos


Dauer:
Es spielen: Mona Maria Weiblen, Gerd Plankenhorn, Berthold Biesinger, Wolfram Karrer
Konzept & Inszenierung: Heiner Kondschak, Ensemble & Gäste
Bühne & Kostüme: Ilona Lenk
Regieassistenz: Jakob Heim
Premiere: 17.11.2018

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