Komödie von Pierre Palmade und Christophe Duthuron
Deutsch von Beate Fendt

Mitten in der Nacht an einer Landstraße sitzt eine Frau auf einem Koffer, umringt von vielen Taschen, will sie irgendwohin, nur weg.
Man hört einen Wagen, Scheinwerfer, sie steht auf und hält den Daumen raus.
Der Wagen fährt vorbei…
Die eine reißt aus dem Altersheim aus, die andere aus der Familie.
An der Straße treffen sie sich, zufällig, um das Weite zu suchen.
Sie wissen beide, wovor sie fliehen, aber nicht, wohin sie eigentlich wollen.
Sie geraten in witzige Situationen und an merkwürdige Orte, bestehen kleine Abenteuer und als sie den Bogen überspannen, bekommen sie sogar richtig Ärger.
Die Spanne zwischen dem ersehnten Platz in der Welt und dem Erlebten wird auf humorvolle Weise gefüllt mit Sarkasmus, Lachen und Melancholie. Ein Abend, der getragen wird von Träumen, Enttäuschungen und der Sehnsucht, auf der Straße des Lebens noch einmal so richtig durchzustarten.
„Ma ka nicht immer nur mit 20 PS durchs Leba, ma muss au mol Gas geba!“

Infos


Dauer: 110 Minuten inkl. Pause
Es spielen: Ida Ott, Carola Schwelien
Regie: Siegfried Bühr

Pressestimmen

  • Dass es in dem Stück der beiden Franzosen Pierre Palmade und Christophe Duthuron nicht bei oberflächlicher Slapstick-Komik blieb, ist vor allem ein Verdienst der beiden routinierten Schauspielerinnen Ida Ott und Carola Schwelien. Sie brachten die unterschiedlichsten Ecken und Kanten ihrer Figuren so authentisch über die Bühne, dass sich ins Lachen über das Leben und die Liebe auch immer mal wieder wissendes Verstehen mischte.
    Schwarzwälder Bote, 23.11.2015
  • Genial, erfrischend, wunderschön kehrt sich in allerletzter Minute alles zum Guten. Das muss man selber erleben, im Theater, im Melchinger Lindenhof. Zuletzt Riesenapplaus für die Schauspielerinnen und für Regisseur Siegfried Bühr.  
    Hohenzollerische Zeitung, 23.11.2015
  • Carola Schwelien gibt mit Genuss die gebildete Dame aus gutem Haus, die in ihrer Vita inklusive diverser Liebhaber nichts ausgelassen hat – und sich nun weigert, die Restzeit ihres Lebens in einem Heim abzusitzen. Die stolze Haltung, die spöttische Ironie, der milde Anflug von Arroganz – Schweliens Claude ist wirklich ein großbürgerliches Miststück zum Liebhaben.
    Reutlinger Generalanzeiger, 23.11.2015

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