Klassenzimmerstück von Nick Wood

»Und dann sagte Ban Ki Mun:
Die Terroristen zeigten, was sie am meisten fürchten: Ein Mädchen mit einem Buch!
In den öffentlichen Fokus tritt Malala Yousafzai zum ersten Mal im Alter von elf Jahren, als sie beginnt, über die BBC ein Blog zu schreiben und sich öffentlich gegen die Taliban, die ihre Heimatregion besetzt halten, auszusprechen. Unnachgiebig beharrt sie auf ihrem Recht auf Bildung und Freiheit. Im Oktober 2012 stürmen Talibankämpfer den Bus, in dem sich Malala und Mitschüler befinden und verletzen das Mädchen schwer am Kopf. Wie durch ein Wunder überlebt sie. In Anerkennung ihres schier unglaublichen Mutes wird ihr im Jahr 2014 als jüngster Person in der Geschichte der Friedensnobelpreis verliehen.

»Malala – Mädchen mit Buch« ist ein am Pfalztheater Kaiserslautern entwickelter Monolog, der sich tastend der Geschichte dieses Mädchens, des Phänomens Malala, annähert. In der Unfähigkeit, Dinge beschreiben zu wollen, die einem Mitteleuropäer fremd sind, beginnt der Protagonist, ein Journalist, die eigenen Vorurteile und Stereotypen hinsichtlich des Islams zu hinterfragen. Einträge aus Malalas Blog und Zeitungsausschnitte werden in den Dramentext integriert. Damit entsteht besonders für Jugendliche ein Theatererlebnis von großer Aktualität, eine Geschichte einer Gleichaltrigen, die durch ihren Mut den Blick auf die Welt von so Vielen verändert hat.

Infos


Dauer: 45 Minuten
Luca Zahn
Regie:
Premiere: März 2019 an einer Berufsschule

Gefördert durch das Sonderprogramm
„Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten“