Eine heitere Schwabenkunde

Gedichte, Geschichten, Szenen und Lieder.

Was macht ihn aus, den Schwaben?
Warum ist er so eigen?
Was steckt in ihm, hält ihn zusammen und bei Laune?
Kommet her!  Blodzed eich na! Vrgessed des ganz Bubabberlesglombb!
Machet euch locker, lachet ond lassets eich schmegga.
A digger Bauch kommd ao ed vo gloine Spätzle!

Berlin bildet sich einiges darauf ein, so international zu sein. Der Migrantenanteil liegt in Baden-Württemberg mit knapp 27% aber höher. Hamburg ist stolz auf seine Wirtschaftskraft, doch die meisten deutschen Weltmarktfirmen sind im Musterländle zu Hause, wo auch die Arbeitslosenquote die niedrigste der ganzen Republik ist. In Sachsen glauben sie, man habe einen besonders lustigen Dialekt, dabei bleibt das Schwäbische unübertroffen.
Zeit Magazin Nr.49 | Sept. 2014

Diese Produktion ist gefördert von     ALB-GOLD_Logo_Weiss_300dpiAlb Gold Teigwaren

Infos

ca. 100 Minuten (inkl. einer Pause)
Es spielen: Berthold Biesinger, Bernhard Hurm
Szenische Einrichtung: Gerd Plankenhorn
Musikalische Leitung: Wolfram Karrer

Pressestimmen

  • Ohne Samthandschuhe, aber mit viel Spitzfindigkeit und Selbstironie bringen Biesinger und Hurm ihr Publikum zum Jauchzen. Die beiden so verschiedenen Typen funktionieren bestens: egal ob beim Liedersingen, Gedichtchen rezitieren oder nachgestellten Kneipenszenen. Es gibt kein schwäbisches Klischee, das die beiden nicht aufarbeiten und auf die Schippe nehmen. „Spätzle mit Soß!“ ist eine köstliche und kurzweilige Unterhaltung.
    Reutlinger Generalanzeiger
  • Das Publikum brüllt vor Lachen, als Berthold Biesinger als bruddeliger Heimatdichter seine Ode an den Wald zum Besten gibt und „neun Quadratkilometer nächtlichen Mischwald“ besingt oder „den verträumten Schiedsrichter“ auf dem Sportplatz aufs Korn nimmt.
    Schwarzwälder Bote
  • Aus vielen kleinen Szenen formen Berthold Biesinger und Bernhard Hurm ein  liebevolles, gut getimtes Programm, das den Schwaben in all seinen charmanten wie widersprüchlichen Facetten zeigt (…) Sie begeben sich auf eine Kreuzfahrt, die sie über mehrere Sprachgrenzen führt – von Oberschwaben über Neckartal und Zollernalb bis zum Bodensee (…) Dabei verbinden sie Lyrisches und Dramatisches mit Essyaistischem, suhlen sich in Originaltexten, Sprachreflexionen, Dialogen, Sketchen, Monologen und Gedichten aus der Feder schwäbischer Dichter.
    Hohenzollerische Zeitung
  • Die "heiter bis wolkige Mundartreise" mit dem subjektiven Best-Of der Lindenhof-Crew ist ein Insel-Hopping von hinter Rottenburg bis Oberschwaben, vom Bodensee bis an den Neckar. Mit fast 55 Texten und Sequenzen in einer ganz großen Spannbreite an Literatur. Wo es um "Mostliebe" geht, kommen zwangsläufig auch "Spätzle mit Soß" auf den Tisch. "Da ist alles drin, was den Schwaben bewegt", meint Bernhard Hurm. Interpretiert man seine spitzbübischen Blicke Richtung Berthold Biesinger und sein wissendes Grinsen aus dem giftgrünen Jackett, ist lange noch nicht alles verköstigt: "Wir waren selbst überrascht, was wir gefunden haben." Sparsame fünf Sekunden Stimmprobe und Akkord im provisorischen Bühnenbild haben ordentlich Staub von der Rampe gefegt. Soviel zum regionalen Understatement: "Erst kleinreden und dann groß rauskommen."
    SÜDWEST PRESSE