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100 Euro – 5 Lindenhof Vorstellungen = Direkte Hilfe

Liebe Theaterfreunde,

die Pandemie krempelt unser aller Leben komplett um, auch das unseres Theaters. Alle Einnahmen sind radikal weggebrochen und damit war unser Theater rechnerisch von einem Tag auf den anderen insolvent. Das für unsere Stiftung mögliche Kreditvolumen in Höhe von 800.000 € haben wir bereits für unseren Anteil an den Um- und Ausbaukosten ausgeschöpft. Erst vor drei Wochen hatten wir die letzten Rechnungen überwiesen. Darüber hinaus haben wir keinerlei Puffer. Wir haben große Sorge, dass unser Privattheater diese Krise nicht überstehen wird.

Durch die unbürokratische Hilfe des Regierungspräsidiums, des Landes und unserer Sitzgemeinde, die die Ausbezahlung der nächsten Zuschussraten vorgezogen haben, ist die Liquidität der Stiftung Theater Lindenhof wohl für das 2. Quartal gesichert, die drohende Insolvenz aber noch nicht abgewendet. Der Eingriff dieser Pandemie in das System des Theater Lindenhof ist dramatisch: Durch unsere große Abhängigkeit vom Kartenverkauf und durch unsere große Abhängigkeit vom erfolgreichen Tourneebetrieb. 60 Prozent unseres Jahresetats müssen über diese Wege erwirtschaften. Natürlich versuchen wir, wo es geht, die Vorstellungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Aber wir werden durch eine Verschiebung nicht die Einnahmen aufholen können, die uns jetzt durch die Pandemie wegbrechen.

So gut es geht helfen wir uns selbst. Als ersten Schritt werden wir unsere Ausgaben maximal reduzieren. Wir werden uns durch Kurzarbeit helfen lassen. In Kurzarbeit gehen zu müssen ist für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein dramatischer Schritt und es betrifft ab dem 1. April die meisten von uns. Zur Risikominimierung sagen wir das ursprünglich geplante große Sommertheater in Tübingen zu Ehren Friedrich Hölderlins in der von uns vorgesehenen großen Variante ab. Künstlerisch gesehen ein Fiasko sondergleichen. Im Moment verhandeln wir mit der Stadt über eine kleinere Variante. Selbstverständlich werden wir alles möglich tun, um die von der Politik versprochenen Unterstützungen in Anspruch zu nehmen. Ein – Not -Hilfe – Antrag an das Land ist schon verschickt. Aber seien wir ehrlich. Es ist nicht realistisch, dass alle Theater die Hilfe erhalten werden, die sie benötigen. Für uns ist klar: Wir bitten Sie um Hilfe, denn wir brauchen auch Ihre Hilfe um über diese Krise zu kommen!

Es trifft uns persönlich, dass nun gerade der Wagemut, den unser Theater in fast vier Jahrzehnten begleitet hat, uns zum Verhängnis werden soll. Dass wir die lindenhöfische Risikobereitschaft zu verwegenen Großprojekten an den unmöglichsten Orten jetzt durch einen Virus in Frage stellen müssen. All diese Projekte und unzähligen Theaterabende, ob in Mössingen, Tübingen, Friedrichshafen, Rottenburg, Riedlingen, Bietigheim, Stetten a.k.M, im Sommer, im Winter, auf der Burg, im Zug und natürlich in Melchingen, waren real. Wir haben damit Preise gewonnen, Impulse gegeben und unzählige Zuschauer begeistern können. Und eines ist sicher: Ohne diese Risikobereitschaft wären viele dieser Projekte gar nicht zustande gekommen und würde es unser Theater gar nicht geben. Sie kennen unser Theater. Bitte helfen Sie uns, dass wir unser Theater, mit all dem, was uns immer ausgezeichnet hat, erhalten können.

Ein Theater, das vom Kartenverkauf lebt, ist kein schlechtes Theater. Unser Theater hat immer zahlendes Publikum gebraucht und unser Theater hat immer zahlendes Publikum gehabt. Unser Theater, das im Moment geschlossen bleiben muss, braucht das zahlende Publikum aber jetzt mehr denn je.

Sie können uns helfen

Jetzt sofort und direkt durch den Erwerb eines SoliAbos. Für 100 Euro erhalten Sie ein Abo mit dem Sie innerhalb von einem Jahr 5 Vorstellungen in unserem Haus besuchen können (Sonderveranstaltungen und Gastspiele ausgeschlossen). Das SoliAbo startet natürlich erst, sobald der Spielbetrieb wieder läuft!

Hier geht es direkt zum SoliAbo-Formular (PDF).

Aber auch der Erwerb unseres beliebten Volkstheaterabos für 39 Euro – zur eigenen Nutzung oder zum Verschenken – hilft uns. Damit können innerhalb eines Jahres 3 Vorstellungen besucht werden. Auch das Volkstheaterabo startet natürlich erst, sobald der Spielbetrieb wieder läuft.

Das Theater macht außerdem bei einer Aktion der Stiftung Geißstraße in Stuttgart mit. Im Spielplan auf der Webseite finden Sie am 1. Juni eine Soli-Veranstaltung für die Sie Soli-Tickets (à 20 oder 40 Euro) erwerben können. Die Tickets für diese fiktive Veranstaltung dienen uns als Spende.

Oder unterstützen Sie uns langfristig über eine Mitgliedschaft im Förderverein. Zahlen Sie jetzt, was Sie später von uns bekommen!

Das Gebot der Stunde ist es, die soziale Distanzierung konsequent umzusetzen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Das Leben steht über allem. Aber solche Zeiten fordern mehr denn je auch die Solidarität und den Zusammenhalt in vielen Bereichen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich auch mit unserem Theater in dieser Krise solidarisch zeigen würden. Helfen Sie jetzt mit, dass es in Zukunft auch in Melchingen wieder heißen wird: Vorhang Auf! Helfen Sie mit, dass wir 2021 mit Ihnen allen unser 40 jähriges Jubiläum feiern können.

Im Namen des Vorstands

Stefan Hallmayer
(Intendant)