Liste aller Pressestimmen
Pressestimmen zu "Jotwehdee"
Susanne Hinkelbein und Berthold Biesinger begeistern. (...) Singend und sinnierend machen sich die beiden Darsteller gedanklich auf verschiedene Reisen. Sehr zum Amüsement der Zuschauer. (...) Doch vielleicht ist es in der Heimat ja wirklich am schönsten. Vielleicht sollte man einfach nur ins "ferne" Melchingen reisen, "Jottwehdee", und sich inspirieren lassen.
Reutlinger General-Anzeiger
Schicksale! Über die man freilich nicht anders als schmunzeln oder lauthals lachen kann, weil sie so herrlich und farbig ausfabuliert sind. (...) Damit hat der Lindenhof das Spannungsfeld zwischen Heimat und Ferne, Sehnsucht und Beharren unterhaltsam ausgeleuchtet. Ein gelungener Abend, der nicht zuletzt von den Liedern und Chansons lebt.
Schwarzwälder Bote
Wir sehen Getriebene und Verhockte, wir kommen zur Erkenntnis, dass es manchmal besser ist, nicht in den eigenen Kopf einzureisen, und dass uns Franky Boys "Vagabond Shoes" vielleicht doch zu groß sind. Heimat? "Dr'hoim isch, wo oim warm wird ums Herz". Wo einem aber bisweilen auch das kalte Grausen umfasst. (...) Viel Applaus für ein kurzweiliges Potpourri.
Schwäbisches Tagblatt
Pressestimmen zu "Eintagsfliegen"
Ein Philosophie-Exkurs auf der Theaterbühne - das klingt erst mal nach trockenem Stoff. Ist es in diesem Fall aber gar nicht. Die in bester sokratischer Tradition geführten klugen Dialoge zwischen den beiden philosophierenden Eintagsfliegen über Welt, Wahrheit, Zeit und Bewusstsein sind mit leichter Hand und viel komödiantischem Witz in Szene gesetzt (...) Auch aus der Gegensätzlichkeit der Dialogpartner (...) ergibt sich viel Potenzial für ebenso komische wie erhellende Momente. (...) Am Ende dieser anschaulichen Philosophie-Lektion auf der Theaterbühne haben Aisthenes und Aristopholos keine abschließende Erkenntnis gewonnen, nur soviel steht für sie fest: "Die Wahrheit ist eine Eintagsfliege."
Schwäbische Zeitung
Schwaben sind Grübler. Die Grübeleien haben der Welt unter anderem den Benzinmotor und das Zündholz beschert. Schaut der Schwabe in den Sternenhimmel, so wird er zum Faust und grübelt, was die Welt im Innersten zusammenhält, innerlich zerrissen zwischen dem Gefühl der Erhabenheit und dem der Banalität der Schöpfung. Das Leben mit dem Widerspruch nennt man dann Dialektik – ein schwäbischer Exportartikel. Susanne Hinkelbein kann buchstäblich ein Lied davon singen. (...)
Der geistige Schlagabtausch findet in einem leeren Raum statt, optisch opulent sind nur die illustrierenden Projektionen an der Rückwand. Geerdet werden die hochfliegenden Dialoge durch zwei Frauengestalten. (...)
Natürlich hat Susanne Hinkelbein die musikalische Untermalung beigesteuert, der junge Regisseur Philipp Becker einen Sack voller Spielideen.
Vor allem aber ist es das frische, konzentrierte Spiel der jungen Lindenhof-Mannschaft (...), das den sperrigen Text auf der Bühne lebendig macht.
Falls jemand zufällig gerade die Wahrheit sucht, der begebe sich auf die Albhochfläche nach Melchingen. Das ist gleich unterm Sternenhimmel.
Stuttgarter Zeitung
Ein Stück, in dem zwei Insekten die Hauptrolle spielen. Ein Stück, das keine wirkliche Handlung und Spannungskurve hat. Ein Stück, das im Kern aus nichts besteht als abstrakten Theorien über die Welt als solcher. Eigentlich sind das die Zutaten für ein Bühnendebakel. Und doch schafft es die in Eglingen lebende Autorin, ihr Publikum genau damit eineinhalb Stunden bestens zu unterhalten.
Mit diesem Kunststück darf man sie wohl zu den Großen ihres Fachs rechnen. Der Erfolg der Uraufführung ist aber auch den Darstellern und dem jungen Regisseur Philipp Becker zu verdanken. Ihnen ist es beispielhaft gelungen, den Reiz des Stücks auszuspielen: das Ineinander von abstraktem Theoretisieren einerseits und spielerischen, skurrilen und poetischen Elementen andererseits. (...)
Ein Stück, mit dem Susanne Hinkelbein die Zuschauer überrascht und das Repertoire des Lindenhofs bereichert hat.
Reutlinger General-Anzeiger
Pressestimmen zu "Peer Gynt"
Eben noch spielten sie mit bei 'Theater der Welt', jetzt machen sie Welttheater auf der Alb. (...) Die Inszenierung hat Rasanz - und sie verdichtet sich immer wieder zu Momenten, in denen das Leben, die Welt, die Zeit stillsteht. (...) 'Peer Gynt' am Lindenhof: das ist Sinnsuche und Abenteuer, Kintopp und Märchen, Kalauer und anrührende Tragik in einem - teils im Schwäbischen, meistens aber in Absurdistan angesiedelt. Vielleicht auch nur ein Traum. Und Siegfried Bühr beweist, dass der Lindenhof mit runderneuertem Ensemble immer noch ein wenig zulegen kann.
Stuttgarter Zeitung
Ibsens Peer Gynt in einer großartigen Inszenierung am Theater Lindenhof. (...) Die Lindenhöfler haben sich das monumentale norwegische Epos angeeignet, ohne es ins mundartlich Beschauliche zu verkleiner. Man erlebt Welttheater aus schwäbischen Wurzeln. (...) faszinierendes Theaterspiel.
Reutlinger General-Anzeiger
Welttheater in der Scheune, Sinnsuche und Abenteur, mit schwäbischem Touch und orientalischem Flair, ein Fest fürs Auge und Nahrung fürs Hirn. Ibsen als zeitgenössisch inszeniertes Volkstheater: Ein weiterer Entwicklungssprung in der Lindenhof-Geschichte.
Reutlinger Nachrichten
Das über 100 Jahre alte Stück ist nicht zeitlos, es ist brandaktuell. Zumal in der Melchinger Inszenierung von Siegfried Bühr. (...)
Hardy Lutscher spielt den jungen Peer Gynt gewalttätig, liebenswert und charismatisch zugleich. (...) In den Anfangsszenen schöpft das Lindenhof-Theater aus seiner ureigensten Kraftquelle: seiner ländlichen Wurzel, die genaueste Beobachtung ermöglicht. Heimat wird realistisch geschildert - bitter und witzig - keine volkstheatrale Weichzeichnung trotz des schwäbischen Dialekts.
(...) Als alter Mann kehrt er arm in seine Heimat zurück. Dort ist er nur noch fade Legende (...) Den letzten Kampf ficht er mit einem Buchhalter des Lebens aus. Und der will es wissen: Was hat er gebracht, der Drang nach individueller und rücksichtsloser Selbstverwirklichung?
Schwarzwälder Bote
Ein Stück Weltliteratur, irgendwo zwischen Faust und Don Quijote, haben die Melchinger Theatermacher in der ersten Neuproduktion ihrer Jubiläumsspielzeit geschultert - und sich nicht daran verhoben. In Ibsens 'Peer Gynt' beweist ein 14-köpfiges, höchst wandlungsfähiges Ensemble, verblüffende Reife. (...) zeigt die Inszenierung von Siegfried Bühr bildmächtig, wie der aus seinem Dorf ausgestoßene, vogelfreie Protagonist den Reiz, aber vor allem auch den Fluch der Vereinzelung schmerzensreich erlebt. (...) Fantastisch und der Bedeutung des Werkes jederzeit gewachsen die Darsteller: Hardy Lutscher ist in seiner ersten Melchinger Hauptrolle als junger Peer Gynt eine große Entdeckung, Peter Höfermayer als schwuchtelnder Trollkönig eine Offenbarung der Hochkomik, und Renate Winkler als Gynts Mutter schafft es zusammen mit Lutscher, die Sterbeszene der Aase zu dem zu machen, was sie sein soll: eine der großen Momente der abendländischen Bühne.
Hohenzollerische Zeitung
Pressestimmen zu "Schwabenblues"
(...) so anspielungsreich komisch und urschwäbisch, wie hier die Melchinger, unterstützt von Reinhold Ohngemach als Firmenpatriarch Hohner, nicht nur eine regionale Firmen-, sondern auch eine Mentalitätsgeschichte (und ein bißchen auch Zeitgeschichte aus 100 Jahren) erzählen, wird ein ebenso originelles wie originales Volkstheater daraus (...)
Süddeutsche Zeitung
Die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Familie Hohner aus Trossingen servieren Erik Gedeon und das Theater Lindenhof mit viel Rhythm, Blues und schwäbischem Schmackes. (...) hundert Jahre Hohner im Sauseschritt! (...) Frech, komisch, lehrreich.
Theater heute
Die Saga der Trossinger Harmonika-Fabrikanten-
familie Hohner, ein gefundenes Fressen für Felix Huby und die Lindenhöfler. (...)Die mit bewährter Lindenhof-Kompetenz lustvoll ins Volkstheatralische ausschlagende Zwei-Stunden-Aufführung endet wie sie anfängt mit dem schönen, poetischen, auch sprachlich gelungenen Bild (...)
Südwest-Presse
Es ist Volkstheater im besten, ja allerbesten Sinne.
Stuttgarter Zeitung
Ein Volksstück mit wunderbaren Dialogen zwischen deftigem Witz und sanfter Melancholie.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Dies alles in furioser Leichtigkeit, mit verblüffender Musikalität, mit schauspielerischer Brillanz von einer Truppe gespielt, die, wie selten auf einer Bühne zu sehen, in jedem Detail miteinander harmonierte.
Schwäbsche Zeitung
Pressestimmen zu "Verbrecher aus verlorener Ehre"
Schiller mit Ex-Häftlingen: Eindringliches Schauspielprojekt am Theater Lindenhof. (...) Die Melchinger wollen nicht nur den Verbrecher im Menschen, sondern auch den Menschen im Verbrecher zeigen. (...) Sehenswert.
Schwäbisches Tagblatt
Auf mitreißende Weise authentisch: Das Schauspielprojekt mit Ex-Strafgefangenen. (...) wie beim überaus erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt mit Mariaberg haben die Melchinger Theatermacher bewiesen, dass sie ein Händchen dafür haben, Laien auf die Bühne zu bringen und frei von Peinlichkeit und Exhibitionismus anspruchsvolles Theater spielen zu lassen. (...) Vielmehr werden zwar Anknüpfungspunkte zur Gegenwart hergestellt, aber doch immer wieder augenzwinkernd-selbstironisch gebrochen - bis hin zum prahlerischen Räuberlatein (...) So kann man Schiller im Schillerjahr 2005 spielen, einen klassischen Stoff in die Gegenwart holen. Das Publikum dankte es mit tosendem Applaus.
Hohenzollerische Zeitung
Hallmayer übersetzt die Befindlichkeit gescheiterter, eingesperrter Seelen ganz ohne anklagenden Ton in berührende, stumme Choreographien und minimalistische Szenen. Vor allem: Hallmayer schafft es, bei einem eigentlich traurigen Thema immer wieder Szenen einzustreuen, in denen befreiendes Lachen möglich ist. Und damit die Hoffnung darauf, den Kreislauf zu durchbrechen.
Reutlinger Nachrichten
(...) Denn insgesamt, das wurde schnell und eindrucksvoll deutlich, ist den Machern Franz Xaver Ott und Stefan Hallmayer mit ihrem Stück eine ebenso behutsame wie umfassende Annäherung an die von Schiller aufgeworfene Frage gelungen: Wie gerät einer auf die schiefe Bahn?
Trotz allen Humors wurden Verbrechen nicht als "Kavaliersdelikt" verharmlost und die Schilderungen aus dem Knastalltag mit seiner Öde und dem unausweichlichen Zellenkoller gingen sehr wohl unter die Haut. (...) Mit dem "Verbrecher" dürfte dem Lindenhof ein ebenso großer Wurf geglückt sein, wie mit seinem letzten, zu Recht gepriesenen Theaterprojekt "Meine Welt ist das Leben".
Schwarzwälder Bote
Eine kleine, spektakuläre Produktion (...) Die riesige Textmenge der Schiller'schen Erzählung hat Bernhard Hurm zu bewältigen, und er tut dies großartig. (...) Ein großes Kompliment für ihr offenes und souveränes Auftreten gebührt den Mitwirkenden Georg, Hans, Patrick und Thomas.
Reutlinger General-Anzeiger
Pressestimmen zu "Der schwäbische Tartüff"
Den Wahnwitz auf den Punkt gebracht. Parbleu! Molière-Stoffe und Lindenhof-Inszenierungen: Da fügt sich etwas zusammen, was zusammen gehört. "Der Schwäbische Tartüff" hat das Zeug zum würdigen Nachfolger für den "Entaklemmer" und zum kapitalen Kassenknüller.
Hohenzollerische Zeitung
Sauberle, Herr Auberle! (...)
Mr machets kurz ond sagets glei:
Da ganget nô zom Gucka nei!
Die Melchinger hend den Tartüff
verseha mit viel muntrem Schliff
ond Pfiff ond Witz (...)
Schwäbisches Tagblatt
Franz Xaver Ott inszeniert den Molière-Klassiker als turbulentes Lustspiel. (...) Viele Gags, buntes Treiben, markige Charaktere mit sympathischem Dialekt und sogar ein bisschen Botschaft: Was will man mehr?
Reutlinger Nachrichten
Mitreißende Inszenierung (...). Das Vergnügen am Reim und am Sprachspiel, mit dem Enderle ans Werk geht, verblüfft jedoch das Publikum. Und Regisseur Ott übersetzt Molières Welt dann noch so treffend ins schwäbische Lokalkolorit, dass mancher Zuschauer staunt. (...)Mit einem Schauspielensemble, dem teils glänzende Charakterportraits gelingen, befreien die Melchinger Molières Komödie aus den Fesseln der typisierten Commedia dell'arte, in die sie viele Regisseure drängten.
Esslinger Zeitung
Die Geschichte vom bigotten Musterknaben Tartüff (...) verdichtet sich bei Ott mehr und mehr zur durchgedrehten Farce. (...) Und auf diesem Trip treiben Zeitrafferpantomimen - zu den Speed-Folk-Klängen der rumänischen Roma-Truppe Fanfare Ciocarlia - das ganze Geschehen vollends in die Groteske.
Stuttgarter Zeitung
Nun wurde dem Heuchler Tartuffe auf den Zahn gefühlt, vor allem wurde ihm Beine gemacht. In einer turbulenten bunten Mundart-Comedy (...) So können sie eigentlich weitermachen, die Melchinger.
Sudwestpresse
Konsequent und kompetent gepflegt wird das Schwäbische vom Theater Lindenhof in Melchingen. (...) Aufgedreht und lebendig ist das Spiel der Akteure (...)eine schräge zappelige Musik hält die neun Schauspieler im Bann, (...) und es fallen all die zahllosen berühmt-berüchtigten schwäbischen Begriffe wie Höllafetz, Lettagschwätz, Schwertgosch oder aufgescheuchte Henna. Um all die Feinheiten und teilweise raffiniert konstruierten Reime auszukosten, sind Kenntnisse des Schwäbischen hilfreich.
Stuttgarter Nachrichten
Der Lindenhof unterhält mit einer temporeichen Inszenierung. (...)
Reutlinger General-Anzeiger
Geschickt wurde hier modernes Theater mit Scharaden- und Slapstick-Elementen verknüpft. Damit wird die Spannung das ganze Stück über gehalten. Amüsant, turbulent und kurzweilig - eben beste Unterhaltung. Molière wäre vermutlich aus dem Staunen nicht herausgekommen.
Südkurier
So gut kann Volkstheater sein. (...) Spielfreude. Urwüchsigkeit. Mit typischem schwäbischen Humor. Manchmal hemdsärmlig. Nie niveaulos. Und mit noch mehr Tempo.
Nürtinger Zeitung
Pressestimmen zu "Waidmannsheil"
Man setze einfach zwei so richtige Quadratseggel mit ihren Wummen in den Jägerstand und lasse genau das passieren, was jeder insgeheim befürchtet. (...) Aber der Eglinger Theaterautorin gelingt es trotzdem, die Spannung am Kochen zu halten. Immer wieder überrascht sie mit bizarren Einfällen, geschickt nutzt sie das komische Potenzial des Dialekts, läßt leere Phrasen in absurden Endlos-Schleifen kreisen. Es sind aber nicht zuletzt auch die beiden Darsteller, die die Zuschauer mitreißen. Mit viel Liebe zum Detail lassen sie ihre Figuren hervortreten. (...) Von rührender Komik sind ihre Gesangseinlagen.
Reutlinger General-Anzeiger
Sie lästern, dass der Hochsitz wackelt. Ab und zu singen sie ganz zart ein Lied. Zwei schießbereite Bruddler warten: Keine Sau in Sicht, nur Menschen und makabre Gedanken. Susanne Hinkelbeins "Waidmannsheul!" ist ein Bruddel-Duett: Zum Schießen, diese Schwaben. (...) humorig und makaber, very british und ziemlich schwäbisch
Reutlinger Nachrichten
Schwarzer Humor im grünen Rock und ganz nah am Mund des Volkes. Zwei Grünröcke drehen durch: Zynisch, voyeuristisch, borniert, schadenfroh, von Bosheit durchdrungen.
Hohenzollerische Zeitung
Was ihr waidmännisches Handwerk anbelangt, gelingt den beiden Hubertusjüngern nicht sonderlich viel: Sie verpassen mehrere kapitale Sauen, ballern stattdessen in die feindlich dünkende Umwelt und erlegen zuletzt eine Rotte von sechs Spaziergängern. Von diesen Blattschüssen abgesehen, liegen die beiden Stümper wie gesagt meistens saumäßig daneben. Und eben das ist hervorragend getroffen. (...) das Publikum schüttelte sich vor wonnigem Grausen und feierte nach Aktschluss Regie und Darsteller.
Schwarzwälder Bote
Ein Spiel der Möglichkeiten, zwischen Jägerschwank und schwankendem Abgrund - 'wer ist Jäger, wer Gejagter?' (...) Halali! Sau tot, der Jäger in uns lebt.
Schwäbisches Tagblatt
Pressestimmen zu "Spedition Butz"
Eine im Grunde tieftraurige, aber doch zum Brüllen komische, groß gemusterte und orange gefärbte Karaokeshow aus dem Fuhrleutemilieu (...) leicht-komödiantisch, aber nie albern klamaukhaft.
Hohenzollerische Zeitung
Launige Love-Story mit sprühendem Witz
Nürtinger Zeitung
Ohne jedes comedyübliche Grimassieren oder Übertreiben. So sind sie glaubwürdige Figuren, die in 'echt' komisch sind. Fabelhaft!
Reutlinger General-Anzeiger
Ein kleiner, vergnüglicher Abend.
Schwäbisches Tagblatt
Elisabeth und Siggi necken sich nicht nur im recht rustikalen Ton, sondern öffnen dem Publikum ihre Herzen vor allem über reichlich schmalzige Schlager. (...) Eine durchaus betriebsfesttaugliche, aber trotzdem nicht platte Komödie mit vielen lustigen Gags über eine späte Liebe am Arbeitsplatz.
Reutlinger Nachrichten
Pressestimmen zu "Mörike! Er ist´s"
Deutschlands einzigem Regionaltheater, dem Lindenhof in Melchingen, schlägt immer dann die Stunde, wenn es sich von sicherem bodenständigen Urgrund aus den geheimnisvollsten, vermeintlich schwierigsten schwäbischen Dichtern anzunähern versucht. (...)„Mörike! Er ist's!“ Das ist tatsächlich nicht zu viel versprochen. Er ist's, die drei Lindenhöfler sind's. Der Lindenhof at its best. Kenner lieben Württemberger. Nichtkenner können mit diesem Mörike zu Kennern und Liebhabern werden. (...)Würden die Melchinger mit ihrem Wunderabend auch nur in allen Orten auftreten, an denen sich der unstete Mörike unwohl fühlte, sie könnten spielend das ganze Jubiläumsjahr damit füllen. Ach was, auf Deutschland-Tournee müssten sie damit gehen, denn eine heiterere, versonnenere Mörike-Anverwandlung ist kaum vorstellbar.
Südwestpresse
Ein stilistisch vielfältiger, geistreicher und in Sachen Mörike-Würdigung Maßstäbe setzender literarisch-musikalischer Theaterabend.(...) Die Begeisterung kannte denn nach gut zwei Stunden auch keine Grenzen. Sein Meisterstück legte fraglos der fabelhafte Berthold Biesinger ab, der als Klarinettist multitalentiert glänzte und an diesem Abend sogar den allgewaltigen Bernhard Hurm nebst Akkordeonspieler Wolfram Karrer übertraf in einem ausdrucksstarken Männer-Terzett, das in einer von Franz Xaver Ott gut durchrhythmisierten Szenenfolge anschaulich und respektlos durch Leben und Werk des „schwäbischsten aller schwäbischen Dichter“ führte. (...) Überhaupt wird Mörike tüchtig veralbert und verballhornt. (...) Und dennoch, trotz dieses wunderbaren Klamauks waren die ruhigen, rein rezitativen Abschnitte des Abends die eindringlichsten, weil hier der Klang von Mörikes Sprache am unverstelltesten zur Geltrung kam. „Was da werth sei mein Gedicht“ wusste Mörike „zwar selber nicht“. Die Besucher der Lindenhof-Inszenierung, sofern sie ein offenes Ohr haben, wissen es jetzt: eine ganze Menge, auch nach 200 Jahren noch.
Hohenzollerische Zeitung
Der szenisch-musikalische Abend des Melchinger Lindenhoftheaters verspricht landauf, landab im Literatursommer des Mörikejahrs ein Renner zu werden.
Schwäbisches Tagblatt
'Mörike! Er ist's!', ja, er war es wirklich. (...) Sympathisch, skurril stand er plötzlich vor einem, dieser Eduard Mörike, ein Spinner, Träumer und Hypochonder, ein Humorist und Meister volksnaher wie hoher dichterischer Sprache, ein Melancholiker, ein Naturliebhaber, der 'Kraft einer Untüchtigkeit' letztendlich am Dasein eines Landpfarrers scheiterte. (...) Das waren die Momente, die es nicht zu vergessen gilt, die man kaum vergessen kann, katapultieren sie doch den Schwaben aus seiner Rolle als Biedermeier und Volksdichter wiewohl sanft zu belächelnden komischen Kauz himmelhoch hinaus in den Olymp der wahrhaft großen Dichter. Danke liebes Lindenhoftheater, für diesen so kurzweiligen Einblick in die vielstimmige Seele eines 200 Jahre alten Schwaben.
Schwäbische Post Aalen
Die Melchinger kitzeln liebevoll am Dichterdenkmal
Reutlinger Nachrichten
In der Tat, man kann über Eduard Mörikes Lyrik schmunzeln - man kann sogar lauthals über sie lachen!
Schwarzwälder Bote
Pressestimmen zu "Herr Puntila und sein Knecht Matti"
Siegfried Bühr bringt Bertolt Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ am Theater Lindenhof in einer äußerst zeitgemäßen, so intelligenten wie unterhaltsamen Umsetzung auf die Bühne.
Schwäbische Zeitung
Shakespeare, Kleist, nun mal wieder Brecht: Die Lindenhöfler beweisen auch mit ihrem neuesten Stück, dass sie die großen Klassiker des Theaters souverän und originell auf die Bühne zu bringen wissen. (...) eine Liga unterhalb der Weltklasse braucht die Inszenierung, die am Samstagabend in der Lindenhof-Scheune eine tosend beklatschte Premiere hatte, kaum einen Vergleich zu scheuen. (...)das Volksstück, das Bertolt Brecht 1940 / 41 im finnischen Exil als Parabel über die Unversöhnlichkeit der Klassen schrieb, wird in Melchingen so frech, so intelligent, so witzig und so respektlos gespielt, wie Brechtsches Theater nur sein kann.
Hohenzollerische Zeitung
Siegfried Bühr inszeniert Brecht. Schnell. Und grotesk. Ja, so kann man Brechts Puntila auch heute noch erzählen. Siegfried Bühr gelingt ein Kunststück.
Reutlinger Nachrichten
Bravo-Rufe, Poltern mit den Füßen, riesiger Beifall im 'Theater Lindenhof' in Burladingen-Melchingen auf der Schwäbischen Alb: Die Premiere von 'Herr Puntila und sein Knecht Matti' endete am Samstag Abend als rauschender Triumph. (...) Die Inszenierung besticht durch Witz und Tiefsinn gleichermaßen, ist ebenso komisch-derb, wie feinfühlig-sarkastisch.
Schwarzwälder Bote
(...) Bühr spürt grandioses komisches Potenzial in den Worten des Dichters auf, dessen politischer Anspruch viele Rezipienten bis heute dazu verleitet, Brecht auf einen Sockel zu hieven. (...) Die erfrischend schlichte Melchinger Inszenierung stößt B.B. vom Sockel des erhabenen Theater-Lehrers. Kräftig hat der Regisseur den Rotstift angesetzt. Teilweise dreiste Kürzungen tun dem Text gut.. (...) Einigen Mimen scheinen die Songs auf den Leib geschrieben. „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ in der Fassung des Lindenhofs mag Puristen, die Brecht als Säulenheiligen konserviert sehen wollen, mit Befremden zurücklassen. Allen anderen macht dieser Theaterabend Spaß.
Esslinger Zeitung
(...) verzweifelt-komisches Schausaufen, eine hochprozentige Paradedisziplin der Schauspielkunst. Hurm bewältigte sie mit Bravour. Auch Stefan Hallmayers verdruckst scharwenzelnder Heirats-Kandidat; Berthold Biesingers skurriler Saufkumpan sowie drei handfeste finnische Bräute (Carola Schwelien, Ida Ott und Anne-Julia Koller; sie spielen alle noch weitere Rollen).
Schwäbisches Tagblatt
Mit gewissem Entzücken registrieren alte Theaterhasen die Merkmale der einst verehrten hohen Brecht-Schule: Darsteller, die um des V-Effekts willen aus der Rolle treten, die als Ansager fungieren und Kommentare singen. Im Lindenhof bauen die Schauspieler beim Einlass die Bühne auf und mustern ungeniert die Zuschauer. Und wenn das »epische« Theater dann beginnt, ist das Spielfeld mit unzähligen durchsichtigen Schnapsflaschen gerahmt, was wie eine Reminiszenz an die Brecht-Gardine erscheint. Darin greift dann auch Platz, was Brecht vom Theater forderte: Es soll Spaß machen. (...) Unter der Regie von Siegfried Bühr entstand ein stilsicheres Spiel mit Brecht (...)
Reutlinger General-Anzeiger
Pressestimmen zu "Männer und ich"
Die fleischgewordene Sünde trumpft auf. (...) Drei Männer hat sie mitgebracht, die First Lady des Lindenhofs: (...) Kondschak ersetzt eine Band, so viele Instrumente beherrscht er. Da ist der Zartbesaitete, Bernhard Mohl, seines Zeichens Meister im Violinspiel und Stuhltrommeln. (...) Und ganz rechts außen stemmt ihr stämmiger Canadier Jonathan Gray das Cello mit einem für Baumfällerhände überraschenden Zartgefühl. Die Ellsässer singt. Und mindestens ebensoviel redet sie, schließlich haben Frauen ein Sprachzentrum und Männer bloß 'Schublädle'. (...) Den Beatles Hit 'Yesterday' singt sie mit 'Oh jesses heidenei'. Chansons, Blues und Balladen, Bänkelsängerei und Heavy-Metall-Rock haben sie drauf, die Dame und ihre Musiker.
Schwarzwälder Bote
Und neben all der arrangierten Musik auch eine Menge eigener Texte und Kompositionen, wunderbar relaxt und augenzwinkernd zusammengespielt. Süchtig machen Ellsässers Monologe als ländlich-unsittliche Schlabbergosch.
Reutlinger General-Anzeiger
Mal Vamp, mal Schrulle, mal Heimchen am Herd, mal Intellektuelle: Ellsässers Vielseitigkeit hatte Klasse, (...) Zu den Höhepunkten des Abends gehörten zweifelsohne auch die Interpretationen von 'Yesterday' und 'In the Ghetto', die mit 'Jesesnai' und 'Von dr Alb ra' rücksichtslos ins Schwäbische katapultiert wurden.
Hohenzollerische Zeitung
Pressestimmen zu "Das Ende vom Anfang"
Ein wirklich sehr lustiger, deshalb auch heftigst beklatschter , permanent sich steigernder Sketch mit superhoher Gagdichte und bombigen Einfällen. Ein bisschen wie Dick und Doof bei den Monty Pythons. Und einem überraschenden Schluss.
Hohenzollerische Zeitung
O'Caseys Einakter ist purer Slapstick und erinnert - sicher nicht zufällig - an die höchst amüsanten Kleinholz-Orgien, die Laurel und Hardy in ihren früheren Filmen inszeniert hatten. Stefan Hallmayer und Gerd Plankenhorn laufen als tolpatschiges Duo zu schauspielerischer Höchstform auf.
Nürtinger Zeitung
Hallmayer stolpert als gealterter Rocker mit Schwalbenschwanzfrisur durchs Trümmerfeld. (...) Plankenhorn ist der spillerige Irrwisch, der sich „betätigen“ will. Ein Donegal-Cowboy, der kurzsichtig aus dicken Brillengläsern in die Welt blinzelt - und sie mit kindlichem Staunen aus den Angeln hebt. (...) Beide bringen vollen Körpereinsatz, kontrollieren ihren Entfaltungsraum perfekt, reizen gerade dadurch zu Lachsalven. (...) Das Duo furioso träumt sich aus dem Alltag weg, mit Hardrock-Ukulele und Slapping-Bass, hin zu Reggae und Sirtaki. Aber auch wenn die Welt in Stücke fällt, das Selbstbildnis von Darry und Barry hält. Und den Kopf stecken sie nur in den Ofen, um den Rauch abziehen zu lassen. (...), die Zuschauer sind vom Lachen erschöpft, das Spiel ist zu Ende, von Anfang an ad absurdum geführt. Ein kleines Slapstick-Meisterstück, das das Zeug hat, den „Entaklemmer“ als Lindenhof-Dauerbrenner abzulösen.
Schwäbisches Tagblatt
Das Theater Lindenhof macht mit Sean O'Caseys Komödie „Das Ende vom Anfang“ virtuos auf Klamauk. Zwei sagenhafte Blödmänner versuchen sich als Küchenfee. (...) Die Slapstick-Komödie mit dem rauen Iren-Charme und den beiden erprobten Lindenhof-Komikern Stefan Hallmayer (Darry) und Gerd Plankenhorn (Barry) war der erwartete Lacherfolg und wird zweifellos ein Dauerbrenner. (...) Der dritte Hauptdarsteller ist das Bühnenbild von Katrin Busching, eine schäbige Küche im 50er-Jahre-Dekor, die unter den „Beschleunigungen“ der knuffigen Blödmänner in Schutt und fast in Asche versinkt. (...) Dahinter darf man ausgetüftelte Special-Effects vermuten. Der Zuschauer erlebt die beiden Protagonisten aber nicht nur als Dick und Doof im Haushalt, sondern auch bei der Gymnastik, weil Darry sein Kugelbäuchlein wegtrainieren will, wobei ihm der schmale Hüpfer Barry, der so wundervoll töricht durch seine dicken Brillengläser glotzen kann, vergnügt die Show stiehlt. Die beste Nummer ist jedochj ihre Probe für einen Auftritt beim Whiskey-Club mit Bassgeige und Ukulele und einem grandios veralberten schlüpfrigen Lied (Musik: Heiner Kondschak). Die zwei sind das Eintrittsgeld wahrlich wert!
Reutlinger General-Anzeiger
Pressestimmen zu "In einem schönen fernen Reiche"
Eine sinnig-sinnliche Verschmelzung von Märchen-Wort und Klavier-Spiel, die zum Erlebnis avancierte und ganz neue Welten eröffnete. (...) Variatives Improvisieren könnte man das vielleicht nennen: Deutsch-rauschende Wald-Romantik gemahnte an Webers Freischütz'-Grün, dann wieder an den jungen Schumann. Und der Dreiviertel-Takt des Tanzbodenkönigs Peter Munk im 'Kalten Herz' wurde zum schmissigen Ragtime, der für kurze Zeit die Bühnenbretter beben ließ. Berthold Biesinger war dabei der zweifellos richtige Mann an Hinkelbeins Seite. Mit großer Wandlungsfähigkeit in der Stimme mimte der 'Lindenhöfler' gekonnt, spritzig und packen, den glaubhaften und doch ein wenig geheimnisvoll-kauzigen Märchenerzähler. (...) Diesem Doppel konnte man nur begeistert applaudieren.
Zollern-Alb-Kurier
Pressestimmen zu "Berta und Marta"
Mit "Berta und Marta - oder die Schwierigkeiten mit dem hohen g" beweisen die Melchinger Theatermacher: die Erde ist doch eine Scheibe. Sie verblüfften das Publikum mit grotesker Komik, schrullig-derbem Humor und einem erst- und einmaligen Gemisch aus Komödie und Musik.
Schwarzwälder Bote
Eine Komödie zwischen Bauernstube und Himmelszelt, eine Satire über schräge Schwestern und Sphärenmusik, eine groteske Tragikkomödie über naiven Glauben und kaputte Welt.
Metzinger-Uracher Volksblatt
Ein umwerfend kühn stilisiertes und grade darum so schmerzhaft genaues Psychogramm zweier Archetypen aus dem Personal oberschwäbischer Familiensagas. Rabenkrächzen lag in der modrigen Luft.
Schwäbische Post
Dann sind da noch die Musiker: Auf der Bühne steht eine Chaos-Combo: Fünf Dilettanten, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Biermeier zaubert daraus abenteuerlich komische Musikclownerien. (...)
Reutlinger Nachrichten
Modern, schrullig, schräg voller Klischees und meilenweit davon entfernt, diese auch nur in irgendeiner Form ernst zu nehmen, ... so viel Ideen, und so viel Spielwitz.
Badische Zeitung
Pressestimmen zu "Entklammer"
Alle Darsteller im Ensemble entwickeln mit Bravour die Eigenheiten ihrer Rollen. "Der Entaklemmer" im Lindenhof, das ist ein komödiantischer Spuk über bessessene Menschen, gespielt von besessenen Theatermenschen.
Stuttgarter Nachrichten
Ein schwäbisches Feuerwerk voller hintersinniger Bemerkungen über den "Geiz zum Leben".
3sat
Wie Regisseur Siegfried Bühr und seine Spieler die urschwäbische Fassung des Molièreschen "Geizigen" auf die Bühne bringen - mit dem rechten Maß an Distanz, an Ernst und Karikatur - ist schlichtweg umwerfend.
Vorarlberger Nachrichten
Pressestimmen zu "Die drei vom Dohlengässle"
Derb, breit und ätzend geht es zur Sache. Josephe, Marta und Hildegard haben die Lage im Griff und wissen auf jede Frage eine Antwort.
Schwarzwälder Bote
Ebenso bunt wie die Cocktails sind die Gesprächsthemen der Drei. Nichts und niemand wird verschont, wenn die drei Grazien in Bademänteln und Strandschlappen vom Hundertsten ins Tausendste und wieder zurück finden (...) Biohotels und Wellnesswelle, Grillfeste des Fußballvereins, Selbstfindungscamps für gestresste Manager, Schönheitsoperationen und Zungengymnastik, chinesische Medizin und Pilates (...) - die Zuschauer ertappen sich dabei, wie sie auch über sich selbst lachen. (...) Am Ende kann man Hildegard nur zustimmen, wenn sie feststellt: "s gibt nix Bessers wia ebbes Guads."
Hohenzollerische Zeitung
Köstlich und erfrischend wie gut gemixte Cocktails - so kommt das neue Programm "Südseezauber" der "Drei vom Dohlengässle" vom Theater Lindenhof daher. (...) ein schrilles und uriges Stück, eine gelungene Mischung aus Volkstheater und Kabarett. (...) Liebenswert sind sie, zutiefst menschlich, in ihrer Art gekomnnt überzogen.
Reutlinger General-Anzeiger
Wenn da jemand meint, Mundart auf der Bühne sei von vorgestern, dann kann er Die Drei vom Dohlengässle nicht gesehen haben. Denn das kesse Damentrio lässt sich gleich von zwei Wellen tragen: der Comedy-Gischt und einem äußerst munter dahinströmenden Kabarett-Fluss. Das Publikum kringelt sich in den Lachstrudeln, in denen die Heiterkeit von der Bühne auf die vollbesetzten Ränge hinaufsprüht - (...) Dietlinde Ellsässer, Isolde Neu und Ida Ott beherrschen jenen knitzen Witz, der einen langsamen Anlauf nimmt, kurz verharrt und dann mit trockenem Knall die Zwerchfelle erschüttert.
Stuttgarter Zeitung
Pressestimmen zu "Kenner trinken Württemberger"
Grandiose Gedankenschnörkel in zarter Mundart - das zerging auf der Zunge.
Südkurier
Schwebende Schwaben.
Hannoversche Allgemeine Zeitung
All das ist weit mehr als Theater, auch weit mehr als comedy. Das ist schon chaplinesk.
Nürtinger Zeitung
Schließlich einer der Höhepunkte: ‚Siehe meine Freundin, du bist schön...', wurde prompt zu ‚Oh du mei Schätzle, du bisch schee...', das Hohe Lied der Liebe Zug um Zug auf schwäbisch - man glaubte im Sprach-Himmel zu sein. Die Berge des Libanon wurde durch die Schwäbische Alb ersetzt und Jerusalem durch den Lichtenstein. Ein Hauch von Weltklasse.
Südkurier
Pressestimmen zu "Südliche Tage"
Mit viel Esprit und Komik zerrten die gebürtigen Schwaben sich und die Zuhörer vor den Spiegel
Schwäbische Zeitung
Manchmal behäbig und gemütlich, doch niemals langsam und langweilig, erschließt sich dem Besucher peu à peu eine facettenreiche Welt aus Kultur und Bodenständigkeit, (...) das rundet sich hervorragend und macht einfach Vergnügen.
Bietigheimer Zeitung
All das ist weit mehr als Theater, auch weit mehr als Comedy. Das ist schon chaplinesk.
Nürtinger Zeitung
Pressestimmen zu "Geschichten von dr´hoim"
Wüsste man nicht genau, dass man am Samstag abend im Lindenhof war; man könnte meinen, man habe der alten Nachbarin zugehört. 'Geschichten von dr'hoim' können aber auch Dietlinde Ellsässer und Berthold Biesinger erzählen. Und wie! Die Lachtränen standen den rund hundert Besuchern jedenfalls beim heimgehen noch in den Augen.
Schwarzwälder Bote
Spannend, lustig, kurzweilig kann das sein, und die Zeit verfliegt. Eine solche Athmosphäre ungefähr erzeugten Dietlinde Ellsässer und Berthold Biesinger bei ihrer Lesung im Talhaus. Keine Literatur-Zelebrierung als werden ein heiliger Text gelesen - (...).
Südwestpresse
Pressestimmen zu "Dahoam sei´ond doch Jomer hao"
"Bravourös und mit großem Spaß an der Sprache meisterten die Schauspieler vom Theater Lindenhof die Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz, zwischen stallwarmem Musikantenstadel und beißender Satire."
Filder Zeitung
"Schwätze mer a bissle über d'Leit", war das Motto des Abends, und Sebastian Blau, der die Wirkung eines schönen Reims zu schätzen wusste, lästerte mit Vergnügen (...) Das Publikum war begeistert."
Nürtinger Zeitung
Pressestimmen zu "Er hatte ein fliegend Herz"
Den Rahmen einer Lesung hat Franz Xaver Ott mit seiner Hommage an einen Grenzgänger zwischen Genie und Wahnsinn gesprengt
Hohenzollerische Zeitung
Susanne Hinkelbein unterstrich Mesmers Träume wie Fesseln und brachte mit dreizehn Drähten des antiken 'Monochord' die Luft zum Schwingen. Das Gammertinger Publikum flog in dieser kurzweiligen Inszenierung voller Achtung und Liebe für Gustav Mesmer mit.
Schwäbische Zeitung