Schäufeles schwäbische Welt 

 

 

 

Ein Hobbyarchäologe packt aus
Von Gerd Plankenhorn
Premiere: 02. März 2017

Die ältesten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente stammen aus den Höhlen der Schwäbischen Alb. Hobbyarchäologe Schäufele wird angefragt, die Geschichte der Menschheit in einem geplanten Archäopark zu präsentieren. Mit einem Musiker an der Seite macht er sich auf, die Geschichten um die "Wiege der Kultur" vor über 40.000 Jahren auf die Bühne zu bringen. Doch plötzlich erscheinen dunkle Wolken am Albrand: Windige Geschäftsleute wittern das große Geld und verfolgen ganz andere Pläne für das schöne Blautal. Wie der Mensch wurde, soll nur noch am Rande erzählt werden. Aber die haben ihre Rechnung ohne Schäufele gemacht! Wie ihre frühen Vorfahren aus der Steinzeit, frech und voller Erfindungsreichtum, erlebt das Publikum die beiden Künstler mit "Spaß bei der Sach". Bei der Spurensuche, beim Finden und Erfinden ihrer ganz eigenen Erzählung und beim Ausprobieren - weil "an guater Stolperer fällt net" und "Ohne Musik versteht keiner die Welt, geschweige denn das Leben!"

Es spielen: Bernhard Hurm,
Christian Dähn / Joachim Gröschel (Musiker)
Komposition: Susanne Hinkelbein
Buch und Regie: Gerd Plankenhorn
Produktionsleitung: Heidrun Tassinger
 

 

Der verreckte Hof

 

 

 

Stubenoper - Gesänge in einer sterbenden Sprache
Von Georg Ringsgwandl

Premiere: Mai 2016

Nichts ist mehr, wie es einmal war. Niemand kümmert sich um den Hof, der noch vor kurzem das Zentrum des Lebens und die Garantie der Existenz darstellte. Die Mutter legt sich ins Bett und redet wirres Zeug. Keiner weiß, ob sie dement oder verrückt ist. Oder spielt sie alles nur? Der Sohn Manager, die Tochter Lehrerin, der Schwiegersohn Abteilungsleiter beim Landratsamt, sehen
keine Möglichkeit wie sie selbst Hilfe leisten könnten. In der Not wird eine Pflegekraft aus Ost-Europa engagiert. Aber was als Lösung gedacht war, bringt alles nur noch mehr ins Wanken.

Die skurrile Geschichte von Georg Ringsgwandl spielt auf einem kleinen Hof und verhandelt doch die große Welt. Auf poetische und hintersinnige Weise werden die Realität unseres modernen Lebens und die Rollenzuschreibungen der Geschlechter entlarvt. Das Stück gestattet einen Blick in den alltäglichen Wahnsinn, nicht ohne einen Schimmer von Hoffnung aufblitzen zu lassen. Das 2012 uraufgeführte Volksstück ist in bayrischer Sprache verfasst. Am Theater Lindenhof ist es in einer schwäbischen Fassung zu sehen.

Mit: Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer, Kathrin Kestler, Linda Schlepps
Regie: Christoph Biermeier
Bühne und Kostüm: Claudia Rüll Calame-Rosset

nächste Spieltermine

Mi 29.3. 20.00 Uhr Südliche Tage
Do 30.3. 20.00 Uhr Die Windmüller
So 2.4. 15.00 Uhr In einem tiefen dunklen Wald
So 2.4. 17.30 Uhr Spielräume gestalten
So 2.4. 19.00 Uhr Pepper & Salt SENGSALABEM
Mo 3.4. 10.00 Uhr In einem tiefen dunklen Wald
Mi 5.4. 20.00 Uhr Schäufeles schwäbische Welt
Do 6.4. 20.00 Uhr Kenner trinken Württemberger
Fr 7.4. 20.00 Uhr Weiß
Sa 8.4. 20.00 Uhr Weiß

 

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